Über mich

Hallo!
Ich bin Mileu vom Espenleu und möchte euch erzählen, wie ich zu meiner heutigen Familie gekommen bin.
Ich wurde am 14.April 2008 in Wahrenholz bei Familie Herzmann in der Zuchtstätte "vom Espenleu" geboren.

   

Meine Mama heißt Espe vom Espenleu und ich war der erste Welpe von 9 Wurfgeschwistern. Wir sind 5 Rüden und 4 Hündinnen und lebten mit Mama, Oma  Baika, Tante Baffy und Cousinen-Tante Ileu (mütterlicherseits Cousine und väterlicherseits Tante) zusammen im Hause Herzmann.

Es war eine herrliche Zeit mit so vielen Rudelmitgliedern.

Als ich ca. 3 Wochen alt war, klingelte sehr spät abends das Telefon bei Ziehmama. Es war genau am 30. April 2008. Am anderen Ende war mein jetziges Frauchen und fragte nach uns Entlebucherwelpen.
Sie erzählte, dass ihr bisheriger Entlebucherrüde Fit im viel zu jungen Alter von 5,5 Jahren einfach so tot umgefallen war. Ohne jegliches Vorzeichen war er einfach so gestorben. Mein heutiges Frauchen war darüber sehr traurig und wollte unbedingt wieder einen kleinen Entlebucher haben. Ziehmama sagte ihr, dass wir schon 3 Wochen alt sind, doch es wäre noch ein kleiner Welpe frei und sie dürften kommen, um sich vorzustellen. Gesagt, getan! Meine jetzige Familie kam am 1.Mai 2008 zu uns, stellte sich vor und durfte dann auch zu uns ins Welpenzimmer. Ziehmama setzte mich mit 3 Brüdern in ein Körbchen und stellte uns auf einen Tisch, an dem meine heutige Familie saß. Sie erklärte ihnen, dass man sich keinen Welpen aussuchen könne, da sie die Hündchen zuteilen würde. Aber ich habe wohl gleich gemerkt, dass sich mein heutiges Frauchen total in mich verschossen hatte. Sie durfte uns auch schon auf den Arm nehmen und vorsichtig knuddeln.


 
Wie war sie glücklich, ich konnte es richtig merken.

Frauchen und Herrchen besuchten mich so oft sie nur konnten. Und dann war er da, der "große" Tag. Sie durften sich ein Halsband aussuchen und warteten gespannt. Ziehmama zog mir mein neues Halsband an, überreichte mich meinem Frauchen und ich wurde mit Möhrensaft auf den Namen "Mileu" getauft. Ja, und Herrchen musste zur Taufe einen Brief vorlesen, von dem ich kein Wort verstand.



Frauchen nahm mich dazu auf den Arm, war superglücklich, da sie ja insgeheim gehofft hatte mich zu
bekommen. Ich gab ihr einen dicken Möhrensaftschlabberkuss. Doch dann mussten sie wieder ohne mich nach Hause fahren.

Es reichte ihnen nicht mich nur einmal die Woche zu sehen, darum blieben sie bei ihrem nächsten Besuch ein ganzes Wochenende bei mir. Tagsüber kamen sie mich besuchen und wir machten mit meinen Geschwistern und deren künftigen Familien einen Ausflug an den Kanal.



Ich habe da übrigens schon mal gezeigt, dass ich auch schwimmen kann.
Am Nachmittag nach dem Ausflug hatten die neuen Familien einen Kursus, extra um ein wenig für uns zu lernen. Dafür hat Ziehmama gesorgt. Alle ihre Kleinen sollten es doch im neuen Zuhause gut haben.
Dann kam der Abschiedstag. Es war ein Montagmorgen. Meine neue Familie holte mich ab. Ich war der erste, der auszog in die große Welt. Anfangs war ich schon traurig, es war plötzlich so einsam.
Doch als richtiger, unerschrockener Entlebucherwelpe habe ich mich schnell an mein neues Zuhause
gewöhnt.
Zusammen mit meinem Frauchen bin ich zum Welpenspiel  gegangen. Das war klasse, konnte ich doch wieder mit anderen Welpen spielen und toben. Langsam wurde uns auch einiges beigebracht.
 
Aber Sitz konnte ich schon bei Ziehmama Heike. Damit habe ich mein Frauchen nämlich bei einem
Besuch überrascht.
Nach der Welpenzeit besuchte ich die Junghundeschule. Die Anforderungen wurden immer etwas mehr.
Heute gehe ich zur Hundeschule und laufe die normale Unterordnung. Es geht eigentlich immer ganz prima, wenn nicht gerade die Pferde mit mir durchgehen.
Übrigens habe ich mich in der Zwischenzeit zu einem gestandenen Entlebucher Rüden entwickelt
der am 14.November 2009 in Köln-Nippes gekört wurde.

 

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